Gewerkschaftsdemo, 13. Mai 2009: "Wir verzichten nicht!", die UG-Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB, waren dabei

 


In fünf Kollektivverhandlungsrunden für rund 400.000 Betroffenen war bislang keine Einigung erzielt worden. Die Angebote der Arbeitgeber sind inakzeptabel. Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer versuchen, Löhne zu drücken, wo es nur geht. War es in den letzten Jahren stets die "Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit", die von IV und WKÖ für Niedriglohnrunden vorgebracht wurden - während die Gewinne nur so sprudelten, muss nun die "Krise" dafür herhalten: Es gäbe nichts zu verteilen, sagt etwa Leitl. Wir fragen: Wo sind die von den ArbeitnehmerInnen erwirtschafteten Gewinne der letzten Jahre geblieben? Warum werden nach wie vor für Manager Spitzengehälter, Boni etc. gezahlt? Warum gibt es nach wie vor Dividendenausschüttungen? Warum ist für alles Geld da - aber nicht für die Beschäftigten? Jedenfalls: Ein kräftiges Lebenszeichen der Gewerkschaftsbewegung. Nun dürfen nur keine faulen Kompromisse abgeschlossen werden. Und weitere Aktionen folgen. Denn die Provokationen von Arbeitgeberseite dürfen nicht weiter hingenommen werden.