Alles flexi oder was?

Jetzt geht‘s los – gegen 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche!

Am 30. Juni findet in Wien die Großdemo der Gewerkschaften gegen 12-Stundentag und 60-Stundenwoche statt. Zehntausende werden erwartet.



Der Protest findet  nicht nur auf der Straße statt. Er wird auch dorthin getragen, wo er hingehört. In die Betriebe:

  •     Österreichweit finden BetriebsrätInnenkonferenzen statt
  •     In den Betrieben werden Betriebsversammlungen organisiert


Die Mobilisierung hat begonnen. Und sie wird über den Sommer hinausgehen müssen. Und vermutlich nicht bei Betriebsversammlungen und Demonstrationen stehen bleiben. Mach auch du mit

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Das war der 19. ÖGB-Bundeskongress

 Rund 500 Delegierte haben am 19. ÖGB Bundeskongress vom 12.- 14. Juni, der unter dem Motto „Faire Arbeit 4.0 – vernetzt denken, solidarisch handeln“ stand, teilgenommen. In den drei Tagen wurde die ÖGB Führung gewählt, das politische Programm und eine Statutenänderung beschlossen.

Zahlreiche Wortmeldungen am Kongress beschäftigten sich mit den drohenden Angriffen auf die ArbeitnehmerInnenrechte und die Mitbestimmung. So kritisierte Beate Neunteufel-Zechner (UgöD) die Kürzungspläne für Kinder bei der Mindestsicherung und zitierte Martin Schenk von der Armutskonferenz: „Das ist der organisierte Chancentod für Kinder.“ Ihre Position ist: „Mindest-sichern statt arm machen!“.

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AUGE/UG, Koza: „Zerschlagung der AUVA verbessert nichts für die Menschen!“

 Volle Solidarität mit den Beschäftigten der AUVA.

„Mit dem Dauerfeuer der Bundesregierung auf die Unfallversicherung wird soziale Sicherheit zerstört, Unsicherheit verstärkt und Gesundheit gefährdet. Von Verbesserungen ‚im System‘ keine Spur, das ist Kahlschlag bei den Menschen,“ kritisiert Markus Koza, Bundessekretär der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen die Regierungspläne zur AUVA. „Die Unfallversicherung zu zerschlagen, verbessert  genau gar nichts an der Versorgung der Menschen nach Unfällen oder Berufserkrankungen. Die Beschäftigten der AUVA, die deswegen heute auf die Straße gehen, haben jede Solidarität verdient.“

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UGÖD für Bildungsinvestitionen und gegen zukunftsblinde Budgetkürzungen

 UGöD und ÖLI/UG lehnen die von schwarz-blau geplanten Kürzungen der Integrationsmittel im Bildungsbereich klar ab.

 

Die unabhängigen LehrerInnengewerkschafterInnen der ÖLI-UG und die Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst und in den ausgegliederten Betrieben (UGöD) stellen aber auch klar: Sozialer Zusammenhalt, Integration und Förderung sind gemeinsame Aufgabe aller LehrerInnen und aller Schultypen.

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Wir trauern um Lisa Langbein

Sie war UG-Vorsitzende, erste Vertreterin der UG im ÖGB-Vorstand, Redakteurin der „Alternative“, Betriebsrätin, engagierte Feministin, leidenschaftliche Gewerkschafterin, überzeugte Antifaschistin. Und sie war eine liebe Freundin. Es ist schwer, von Lisa Langbein Abschied zu nehmen. Am 30. Dezember ist sie verstorben. Viel zu früh. Lisa wurde 65 Jahre alt. Wir trauern als Unabhängige GewerkschafterInnen mit ihren FreundInnen und Angehörigen.


Lisa Langbein prägte über viele Jahre hindurch die Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB. Aus einem Elternhaus stammend, das im Widerstand gegen das nationalsozialistische Vernichtungsregime aktiv war und den Nazi-Terror am eigenen Leib erleben musste, wurde Lisa Langbein ein waches politisch Bewusstsein bereits in die Wiege gelegt. Sie war Betriebsrätin in der mobilen Krankenpflege. Sie war Redakteurin der UG-Monatszeitschrift „Die Alternative“. Und sie war viele Jahre als politische Sekretärin der KIV/UG auch – so geduldige wie konsequente - Vorsitzende der UG im ÖGB. Über mehrere Perioden war Lisa auch Arbeiterkammerrätin der AUGE/UG in der Wiener AK.  Die Parteiunabhängigkeit der Gewerkschaftsbewegung und ihrer Fraktion – der UG – war Lisa immer ein besonderes Anliegen.

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UGöD: „Rotweißrote Zukunftsinvestitionen statt schwarzblauer Bildungssparpakete“

Unabhängige GewerkschafterInnen unterstützen Widerstand gegen schwarz-blaue Bildungs- und Sozialabbaupläne


600 Mio werden 2018 zur Weiterführung des Schulbetriebes fehlen. Eine Budgeterhöhung ist nicht vorgesehen. Diesen jährlichen Fehlbetrag („strukturelles Budgetdefizit“ durch altersbedingt steigende Personalkosten für mehr als 130.000 LehrerInnen) wollen die schwarz-blauen Regierungsverhandler – wie kolportiert -  aus dem laufenden Budget finanzieren:

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AUGE/UG: “Uniko-Pläne gehen komplett an Realität berufstätiger Studierender vorbei!”

Uniko soll sich um bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf kümmern, anstatt Studierende, die durch Berufstätigkeit nicht Vollzeit studieren können, vom Studium abzuhalten

Für die Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen (AUGE/UG) gehen die Pläne des Vorsitzenden der Universitätenkonferenz Oliver Vitouch komplett an der Realität der Studierenden vorbei. Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass berufstätige Studierende, die über die Mindeststudienzeit hinaus studieren, ab Juni 2018 womöglich wieder Studiengebühren zahlen müssen, legt die Uniko mit studienrechtlichen Verschärfungen noch einmal nach: Eine Reduktion der Prüfungsantritte, die Begrenzung der inskribierten Studien sowie eine automatische Exmatrikulation bei Prüfungsinaktivität würden vor allem Studierende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder Betreuungspflichten nachkommen müssen, besonders hart treffen.

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Verlagerung von Bundesanstalten in den "ländlichen Raum"?

Vor Abschluss der Regierungsbildung will Noch-Minister Rupprechter offensichtlich Tatsachen schaffen

Nach der Wahl ist vor der Wahl: um schwarz-türkise Mehrheiten in den Bundesländern abzusichern, wird in der Zeit der Regierungsverhandlungen versucht, Tatsachen zu schaffen. Durch schnell veröffentlichte Entscheidungen und ohne Einbindung der Belegschaften oder ihrer Personalvertretungen wird die Verlagerung des Umweltbundesamtes, der Bundesanstalt für Bergbauernfragen und anderer Bundesbehörden in den ländlichen Raum planlos vorangetrieben.

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Solidaritätsadresse

 

an die BetriebsrätInnen und die Beschäftigten der betroffenen Grünen Organisationsteile

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB bedauern den Ausgang der Nationalratswahl 2017 mit den möglichen Konsequenzen für die ArbeitnehmerInnen. Wir befürchten einen umfassenden Angriff auf ArbeitnehmerInnenrechte, die Arbeiterkammer und das Kollektivvertragssystem.

Die unmittelbaren Auswirkungen der Wahl spüren unsere UG-BetriebsrätInnen in Grünen Organisationsteilen, die mit dem Verlust von mehr als 130 Arbeitsplätzen konfrontiert sind.

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Neuer UG-Vorstand gewählt

 

Im Rahmen der Bundeskonferenz der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Die neuen Vorstandsmitglieder (v.l.n.r.): Vera Koller (Juristin, UG-Kassierin, Arbeitsrechtsexpertin GPA-djp, AUGE/UG), Reinhart Sellner (Lehrer i. R., Vertreter der UGöD im GöD-Vorstand, Vorsitzteam der UGöD), Markus Koza (Ökonom, Betriebsrat, gf. Vorsitzender, Mitglied des ÖGB-Vorstandes und Bundesvorstands, AUGE/UG), Martina Petzl-Bastecky (Kindergartenpädagogin, Personalvertreterin, Mitglied des Bundesvorstands und des Präsidiums der younion, UG-Vorsitzende, Vorsitzende der KIV/UG), Heimo Eberhard (Angestellter, Personalvertreter, Vorsitzender we4you/UG, UGPF),  Beate Neunteufel-Zechner (Musikbibliothekarin, Betriebsrätin, Mitglied des Bundesvorstands der ÖGB-Frauen, UG-Vorsitzende, Vorsitzteam der UGöD), Sonja Müllner (DGKP, Betriebsratsvorsitzende, UG-Schriftführerin, KIV/UG) und Martin Langthaler (Lokführer, Betriebsrat, Bundessprecher der UG vida).

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