Alles flexi oder was?

Jetzt geht‘s los – gegen 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche!

Am 30. Juni findet in Wien die Großdemo der Gewerkschaften gegen 12-Stundentag und 60-Stundenwoche statt. Zehntausende werden erwartet.



Der Protest findet  nicht nur auf der Straße statt. Er wird auch dorthin getragen, wo er hingehört. In die Betriebe:

  •     Österreichweit finden BetriebsrätInnenkonferenzen statt
  •     In den Betrieben werden Betriebsversammlungen organisiert


Die Mobilisierung hat begonnen. Und sie wird über den Sommer hinausgehen müssen. Und vermutlich nicht bei Betriebsversammlungen und Demonstrationen stehen bleiben. Mach auch du mit


 Wir sagen: Endlich!

Unserer Meinung nach hätte eine breite Informationsphase bereits mit Antritt der Regierung und der Präsentation des Regierungsprogramms starten müssen. Um rasch in die Mobilisierungsphase kommen zu können. Die Pläne waren bekannt. Die arbeitnehmerInnenfeindliche Ausrichtung ebenso.
Aber besser spät als nie!

Jetzt geht‘s darum für den 30. Juni groß zu mobilisieren und in möglichst vielen Betrieben Betriebsversammlungen zu organisieren. Um ein starkes Zeichen gegen die Verlängerung und Ausweitung der Arbeitszeiten, gegen den generellen 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche zu setzen.

Klar ist: Zuallererst gilt es die Angriffe auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen, auf ihre Lebensqualität, ihre Gesundheit, ihre Arbeitsbedingungen abzuwehren. Gemeinsam und solidarisch.

Es gilt aber nicht den „Status quo“ zu verteidigen. Längst ist nicht alles in Ordnung. Gar nichts ist in Ordnung: Arbeit und Zeit und damit Einkommen, Arbeitsbelastung, Chancen und soziale Sicherheit sind höchst ungleich verteilt – zwischen Männern und Frauen, zwischen Teil- und Vollzeitbeschäftigten, Menschen mit Arbeit und Erwerbsarbeitslosen. Es geht darum um mehr, als nur die Angriffe von schwarz-blau abzuwehren. Wir wollen ein „gutes Leben für Alle“. Und da gehören kürzere Arbeitszeiten, mehr Freizeit, ein selbstbestimmtes Leben einfach dazu.


Wir arbeiten schließlich um zu leben, nicht umgekehrt!

Darum gehen wir auch dafür am 30. Juni auf die Straße:

  •      Für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung – für die 30-Stunden-Woche
  •      Für Arbeitszeiten, die sich an den Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen orientieren


Damit die Arbeit nicht das Leben frisst – wir sehen uns spätestens am 30. Juni!
Wir werden viele sein!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB bilden im Rahmen der ÖGB-Demo am 30. Juni einen eigenen Block. Treffpunkt und - ort: 14.00 Uhr, Ecke Millergasse/Mariahilfer Straße (Christian-Broda-Platz). Hier geht's zur Facebook-Veranstaltung "UG-Block am 30. Juni"

Glück auf!

Nein zum #12StundenTag!
Nein zur #60StundenWoche!

#30StundenWoche jetzt!