Alles flexi oder was?

Unabhängige GewerkschafterInnen: „Repression gegen GewerkschafterInnen in der Türkei nicht länger hinnehmbar!"

Unabhängige GewerkschafterInnen fordern Außenministerium zu Protestnote auf – Angriff auf GewerkschafterInnen ist ein Angriff auf Menschenrechte!

Von einer breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, wurden am 19. Februar Büros des Gewerkschaftsverbandes KESK (Konföderation der Gewerkschaften der öffentlich Bediensteten) bzw. der KESK zugehörigen LehrerInnengewerkschaft Egitim-Sen, der Gewerkschaft für Gesundheits- und Sozialdienste SES sowie der Angestelltengewerkschaft BES von der Polizei gestürmt  und dabei 167 GewerkschaftsaktivistInnen verhaftet. Einige wenige wurden kurz darauf wieder freigelassen, allerdings kam es neuerlich wieder zu Festnahmen.

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UGöd zur Volksbefragung am 20. Jänner: Das Bundesheer ist mit oder ohne Wehrpflicht eine Berufsarmee

Unabhängige GewerkschafterInnen fordern Arbeitsplatzgarantie und zukunftsorientierte Schulungsmaßnahmen für 12.700 Berufssoldaten und 8400 Zivilbedienstete des Bundesheeres

Was bei der parteipolitisch eingefärbten Wehrpflicht contra Berufsheer-Streiterei beharrlich ausgeblendet wird, ist die Tatsache, dass Österreich schon heute ein Heer mit 12.700 Berufssoldaten hat, davon 2900 Offiziere und 6500 Unteroffiziere, dazu 1700 Zeitsoldaten und 8400 Zivilbedienstete.

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'Krampus' und 'Nikolo' bringen GöD- und GdG-KMSfB-Vorsitzenden jede Menge Unterschriften und Beschlüsse gegen Nulllohnrunden!

Ob „es morgen was geben“ wird, oder ob „es gleich dumper“ wird, in den Geldbörsen der öffentlich Bediensteten, hängt nicht zuletzt von GdG-KMSfB und GöD-Vorsitzenden ab!


Rechtzeitig zu „Krampus“ und „Nikolo“ haben die Unabhängigen GewerkschafterInnen heute bei den Gewerkschaftsvorsitzenden der GöD und der GdG-KMSfB die bislang gesammelten Unterschriften gegen Nulllohnrunden im öffentlichen Dienst hinterlegt. „Rund 2.400 Unterschriften wurden bislang gesammelt. Daneben gibt es zahlreiche Beschlüsse gegen Nulllohnrunden auf Betriebs- und Dienststellenebene im Gemeindedienst, im öffentlichen Dienst und im privaten Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich. Sie alle fordern Verhandlungen und faire Lohnabschlüsse,“ so Markus Koza, Vorsitzender der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB.

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UG-Dorfplatz am 17. Jänner 2013: „Das Bundesheer, die Wehrpflicht, die Befragung und wir ...“

Am 20. Jänner wird in Österreich über die Zukunft des Bundesheeres abgestimmt. Gefragt wird ob „wir“ künftig ein Berufsheer und einen bezahlten Sozialdienst haben wollen, oder weiterhin die Wehrpflicht inklusive Zivildienst. Was etlichen abgeht: die Frage ob es denn überhaupt ein Bundesheer braucht. Quer durch die Linke – und damit auch durch das „linke“, alternative Gewerkschaftslager – geht die Diskussion, wie denn mit der Befragung umgegangen werden soll: Hingehen und gegen die Wehrpflicht stimmen? Oder eben nicht? Verweigern? Ungültig stimmen?

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AUGE/UG und KIV/UG: „Nulllohnrunde in Wien noch lange nicht gegessen!“

Unabhängige GewerkschafterInnen in Wien bauen auf Rückkehr „ökonomischer Vernunft“ und Nachverhandlungen auf Druck der Gewerkschaftsbasis

AUGE/UG, Koza: „Nulllohnrunde spart uns noch tiefer in die Krise!“

Markus Koza, Bundessekretär der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE/UG) in der GPA-djp  kritisiert die Nulllohnrunde bei den Wiener Gemeindebediensteten einmal mehr als sozial- wie wirtschaftspolitisch kurzsichtig. „Die Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung auf Bundesebene – und hier insbesondere die Nulllohnrunde und die Pensionsanpassung unter der Inflationsrate – kosten laut Budgetanalyse der Arbeiterkammer rund 0,4 Prozentpunkte an Wachstum, und das mitten in der Krise. Nulllohnrunden bei den Wiener Gemeindebediensteten schwächen zusätzlich Einkommen und damit die Nachfrage. Damit wird noch stärker in die Krise hineingespart,“ warnt Koza.

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Unabhängige GewerkschafterInnen zu Wiener Budget: „Nulllohnrunde ist und bleibt sozial ungerecht und wirtschaftspolitisch kurzsichtig!“

Unabhängige GewerkschafterInnen fordern Gewerkschaftsspitzen der GdG-KMSfB auf, endlich zu verhandeln.

Ein klares „NEIN“ gegenüber einer Nulllohnrunde für die Wiener Gemeindebediensteten kommt einmal mehr von den Unabhängigen GewerkschafterInnen in Wien. Man nehme den Wiener Budgetentwurf einmal zur Kenntnis, allerdings sei „nix fix“. Vielmehr sei die angekündigte Nulllohnrunde ein Auftrag an die Gewerkschaftsführung der GdG-KMSfB nun endlich Verhandlungen einzufordern - mit allen ihr zur Verfügung stehenden gewerkschaftlichen Mitteln. „Während an der Gewerkschaftsbasis der Unmut über die angekündigte Nulllohnrunde von Tag zu Tag steigt, tut die Gewerkschaftsspitze geradezu so, als ginge sie das alles gar nichts an,“ kritisiert Thomas Kerschbaum, Personalvertreter und Bundessprecher der KIV/UG (Konsequente Interessensvertretung/ Unabhängige GewerkschafterInnen) in der GdG-KMSfB.

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Veranstaltung: Griechenland - Krise ohne Ende, Widerstände und die Gewerkschaften

Einladung zum „UG-Dorfplatz“ - dem  gewerkschaftspolitischen Gespräch:

"Griechenland - Krise ohne Ende, Widerstände und die Gewerkschaften"

Zeit: Donnerstag, 8. November 2012, 18:00 Uhr
Ort: ÖGB-Haus, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Erdgeschoss, Raum: O403 Grete Rehor

Mit Sofia Theodoropoulou, Vorsitzende der Gewerkschaft bei Vodafone, Athen

Einleitung und Moderation: Markus Koza, Ökonom, für die UG im ÖGB-Vorstand

Veranstaltung teilweise in englischer Sprache, mit Übersetzung.

In Griechenland zeichnet sich nicht nur eine wirtschaftliche und soziale, sondern auch humanitäre Katastrophe ab. Mit einer Arbeitslosenrate von knapp 25 % und einer Jugendarbeitslosigkeit von rund 50 % droht Massenarmut und Verelendung System zu werden. Die von der Troika diktierte rigide Sparpolitik zielt dabei nicht nur auf den brutalen Abbau von Sozialstaat, Beschäftigung und sozialer Sicherung ab, sondern stellt auch einen Frontalangriff auf Gewerkschaften, Löhne, ArbeitnehmerInnenrechte, Arbeitszeiten etc. und damit auf die demokratische Verfasstheit eines Staates insgesamt dar.

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Offener Brief der UG an Staatssekretär Kurz: "Leisten sie sozial-integrative Überzeugungsarbeit in der ÖVP!"

Offener Brief der Unabhängigen GewerkschafterInnen / UG
an Sebastian Kurz,
Staatssekretär für Integration im Innenministerium

Wien, 10. Oktober  2012

Sehr geehrter Herr Staatssekretär!

Der Watschentanz mit der Bildungsministerin ums rechtzeitige Umsetzen von härteren Strafmaßnahmen gegen Schulverweigerer und ihre Eltern nützt der sozialen Integration von MigrantInnen ebenso wenig wie die Einführung von Ghettoklassen.

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AUGE/UG: „Finanztransaktionssteuer ist gut – umfassende Vermögensbesteuerung wäre besser!“

AUGE/UG erfreut über Einigung bei EU-Gipfel – FTT allerdings nur „erster Schritt“ in Richtung einer umfassenden Besteuerung von Vermögen

„Natürlich ist es erfreulich, dass sich nun zumindest einmal elf EU-Staaten bereit erklärt haben, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. Besser eine FTT 'light', als gar keine,“ begrüßt Markus Koza, Bundessekretär der AUGE/UG – Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen die heutige Einigung im Rahmen des EU-Finanzministerrats. Mit der Einführung dieser FTT sei ein wichtiger Schritt zu einer stärkeren Regulierung der Finanzmärkte getan. Allerdings dürfe die symbolische Bedeutung gegenüber dem  'finanziellen' Ertrag nicht überwiegen, so Koza weiter.

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Arbeiterbetriebsrat Tridonic: Unabhängige Liste erreicht aus dem Stand absolute Mehrheit

Eine von Can Bozgül - er ist Vertreter der UG im Landesvorstand des ÖGB-Vorarlberg -  angeführte, unabhängige Liste erreichte bei der Wahl des Arbeiterbetriebsrats der Tridonic GmbH & Co KG am Dienstag, dem 2. Oktober 2012, 58 % der Stimmen.

Die Tridonic-Arbeiter/innen hatten erstmals bei einer Betriebsratswahl eine tatsächliche Wahl und nahmen reichlich und deutlich davon Gebrauch. Zuvor war der Betriebsrat zu 100 % von der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter/innen dominiert. Nun muss diese drei von fünf BR-Mandate an die Liste "Team Bozgül Can" abtreten. Can Bozgül wird aller Voraussicht nach zum neuen Betriebsratsvorsitzenden gewählt werden.

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