Alles flexi oder was?

UGöD zu GÖD-Kongress: „Zeichen setzen für eine GÖD-neu - demokratisch, sachorientiert und parteiunabhängig für die ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst!“

, ugoed80Unabhängige GewerkschafterInnen fordern GÖD-Initiative für ein Konjunkturpaket Bildung, Soziales und öffentlicher Dienst

„Die UG-Delegierten beim GÖD-Kongress verstehen sich als Mitglieder einer solidarischen Gewerkschaft aller ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst,“ meint der von den Unabhängigen als UGöd-Vertreter für den GÖD-Vorstand nominierte Reinhart Sellner. „Eine standes- und parteipolitisch agierende 'Beamtengewerkschaft“' ist ein Auslaufmodell.“

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Konsequente Interessenvertretung (KIV/UG) in der GdG-KMSfB zu Gehaltsverhandlungen im Öffentlichen Dienst: „Es ist Zeit für Gerechtigkeit!“

, kiv80KIV/UG fordert solidarischen Lohn- und Gehaltsabschluss, der insbesondere Niedrig- und Fraueneinkommen stärkt

Heute beginnen die Gehaltsverhandlungen im kommunalen und öffentlichen Dienst. Die KIV/UG fordert von den Verhandlungsführenden aus den Gewerkschaften ein, für eine anständige Lohnerhöhung mit mindestens € 150,- schemawirksam plus 5% auf alle Zulagen, sowie für mehr Personal zu kämpfen - denn es ist Zeit für Gerechtigkeit!

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Wiener AK-Vollversammlung am 25. Oktober 2011: AUGE/UG-Initiativen im Zeichen der Krise

, auge-logo_100AUGE/UG für vermögensbezogene Steuern zum Ausbau sozialer und kommunaler Dienste. Klares „Nein“ zu Schuldenbremse und Bankenrettung ohne strenge Auflagen.

Ganz im Zeichen der Krise stehen zahlreiche zur morgigen Sitzung der Wiener AK-Vollversammlung – des Wiener ArbeitnehmerInnenparlaments – eingebrachte Anträge der AUGE/UG – Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen.

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KIV/UG Oberösterreich: "Landtagsbeschluss - automatisch 1 % weniger Lohnerhöhung für öffentlich Bedienstete - ist beschämend!"

, kiv80KIV/UG fordert alle Gebietskörperschaften auf Verhandlungsergebnisse im öffentlichen Dienst anzuerkennen und umzusetzen!

Wels (OTS) - Der oberösterreichische Landtag hat am 29. September 2011 u.a. beschlossen, dass ab 2012 bei allen Landes- und Gemeindebediensteten (und private Einrichtungen, die die Gehaltsabschlüsse des Landes übernehmen), die Gehalts- und Lohnerhöhungen automatisch 1 Prozent unter den Verhandlungsergebnis zwischen Öffentlichen Dienstgebern und Gewerkschaften liegen.

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Telekom: Verdrängte Skandale? Vergessene Skandale? Wir vergessen nicht!

, TelefonzellenKursmanipulation und entsprechend hohe Bonizahlungen, über großzügige “Spenden” hier und dort, für diesen und jenen. ManagerInnen, BZÖ und Alt-FPÖler sollen ebenso tief im Sumpf von Korruption, Geldflüssen und Honoraren für dubiose Leistungen stecken, wie ÖVPler. Ja, selbst Christgewerkschafter sollen ordentlich mitgeschnitten haben. Wieder einmal tauchen Namen auf, die uns aus anderen Privatisierungs- und Bereicherungsskandalen bestens bekannt sind. Und wieder einmal gilt für alle Beteiligten und Verdächtigten die Unschuldsvermutung.

Der aktuelle Telekomskandal ist allerdings nicht der einzige, der uns im Zusammenhang mit der Telekom und vor allem der Telekomprivatisierung unter schwarz-blau in Erinnerung geblieben ist.

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AUGE/UG, Paiha: „Wer die 'Einkommensschere' schließen will, darf die 'Arbeitszeitschere' nicht ignorieren!“

, auge-logo_100Unterstützung für GPA-djp Vorstoß zu Sonder-KV-Runden für Frauen – zusätzlich Mindestlöhne und Mindestarbeitszeiten bei Teilzeit gefordert

„Der Vorstoß der GPA-djp über Sonder-KV-Runden die Lohnschere zwischen Männern und Frauen zu verringern ist absolut unterstützenswert. Grundsätzlich sollten im Zuge der alljährlich stattfindenden, regulären KV-Verhandlungen neben prozentuellen Lohnerhöhungen noch stärker die Erhöhung um Mindest-Fixbeträge verhandelt werden, da Fixbeträge unteren Einkommensgruppen – und in diesen finden sich besonders viele Frauen – besonders zu gute kommen,“ so Klaudia Paiha, Bundessprecherin der AUGE/UG – Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen.

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UGöD: Solidaritätsadresse an die KollegInnen der A 1 ("Telekom Austria")

, ugoed80An die KollegInnen der A1 („Telekom Austria“),
z.H. A1-Zentralausschuss und Personalausschüsse

Solidarität mit den KollegInnen der A1 („Telekom Austria“)!

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Wir trauern um Kollegen Alfred Ströer

 

Mit Kollegen Ströer ist ein sozialistischer Gewerkschafter von uns gegangen, der unseren Respekt und unsere Anerkennung verdient hat. Er war einer jener Funktionäre, für die Antifaschismus, Solidarität und Akzeptanz anderer Meinungen wesentlicher Bestandteil seiner politischen Arbeit war.

So war es auch für ihn selbstverständlich, daß er 1971 mitgeholfen hat, unsere Vorgängerfraktion Arbeitsgemeinschaft für Gewerkschaftliche Einheit, als Teil des ÖGB anzuerkennen. Wir waren oft unterschiedlicher Meinung, aber Kollege Ströer hat die Notwendigkeit eines einheitlichen ÖGB in all seiner Vielfalt für unverzichtbar gehalten. So werden wir ihn auch in Erinnerung behalten.

Unabhängige GewerkschafterInnen zu FP und Gewerkschaften: „Rechtsaußen bleibt Rechtsaußen, autoritär bleibt autoritär, FP bleibt FP!“

, UG_Logo_200Nichts Neues unter der Kärntner Sonne: Freiheitliche Politik war immer schon gegen Gewerkschaften gerichtet

„Da können Königshofers ausgeschlossen werden so oft und so viel die Freiheitlichen wollen: sie sind und bleiben was sie immer waren: eine Rechtsaußenpartei, autoritär orientiert und schon immer gegen die freien und unabhängigen Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen - die Gewerkschaften und ihre Einrichtungen - gerichtet. Das war schon zu Haiders Zeiten so, das ist bei Strache und Dörfler nicht viel anders,“ so Markus Koza, Vorsitzender der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB und Mitglied des ÖGB-Bundesvorstandes zu FP-Dörflers Gewerkschafts-Auflösungs-Phantasien und der anschließenden Aussendung des FP-Generals Kickl.

FP-Gewerkschaftsfeindlichkeit hat System

„Mit der Freiheitlichen Möchtegern-Gewerkschaft FGÖ gründete die FPÖ unter Haider dermaleinst eine Gruppierung, welche Unternehmer als finanzielle Förderer anschnorrte und als Gegenleistung wohlwollendes Verhalten versprach.

Wir erinnern auch gerne an die Forderung einer Quasi-Notstandsgesetzgebung seitens freiheitlicher Arbeitgebervertreter, welche die betriebliche Mitbestimmung, die Arbeitsverfassung und grundlegende ArbeitnehmerInnenrechte aushebeln wollten.

Und wir erinnern auch an die ständigen Angriffe Freiheitlicher aller Coleurs – ob blau oder orange – auf die Arbeiterkammern. Denen wollten Freiheitliche schon einmal die Beiträge massiv kürzen, die Pflichtmitgliedschaft abschaffen und der AK auf gesetzlichem Wege so ziemlich alle Kompetenzen jenseits des Service entziehen, sie also politisch mundtot machen. Nun will der FPK-Landeshauptmann ausgerechnet den Verein ÖGB auflösen und alle Kompetenzen quasi in jener AK übertragen, der er dann erstbester Möglichkeit in trauter Gesellschaft mit dem restlichen blauen Verein dann wohl die finanzielle und rechtliche Grundlage für ihre politische Arbeit entziehen will. Das ist ArbeitnehmerInnenpolitik a la FPÖ.

Die ständigen Angriffe auf freie, demokratische GewerkschafterInnen seitens der Rechtsaußenpartie sind nicht irgendwelche Ausrutscher, sondern haben System, autoritär-rechtes System, das ArbeitnehmerInnen vollkommen entrechten und ‚entmachten‘ will, “ kritisieren die Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB scharf die Freiheitlichen.

Grad der Organisationsfreiheit Ausdruck der demokratischen Verfasstheit einer Gesellschaft!

Rechte auf Versammlungs-, Organisations- und Vereinsfreiheit sind zentrale BürgerInnenrechte und wesentliche Bestandteile jeder demokratischen Verfassung. Wie und ob sich ArbeitnehmerInnen in freien, vom Staat unabhängigen Gewerkschaften organisieren können ist nicht zuletzt ein wesentliches Maß bzw. Ausdruck für die demokratische Verfasstheit einer Gesellschaft. Nur freie, demokratische und von Staat und Parteien unabhängige Gewerkschaften stellen sicher, dass die Vertretung der Interessen der ArbeitnehmerInnen nicht von der Willkür irgendwelcher Parteien, und schon gar nicht irgendwelcher sich ‚freiheitlich‘ gebärdender Parteien abhängig sind.

„Aus gutem Grund waren und sind wir Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB nach wie vor gegen die Anerkennung der Freiheitlichen Fraktion im ÖGB, weil sie nicht und nicht in der Lage ist, sich von den gewerkschafts- und damit arbeitnehmerInnenfeindlichen Positionen ihrer Mutterpartei FPÖ – die schlichtweg in der FP-Ideologie begründet sind – klar und deutlich zu distanzieren,“ schließt Koza.

Die UG trauert um die Opter des rechtsextremen Terrors in Norwegen - Note der Anteilnahme an den sozialdemokratischen Jugendverband AUF am 27. Juni 2011

, Norwegen_TrauerDear colleagues, friends and associates,

on behalf of the Independent Unionists we would like to express our grief in reaction to the painful tragedy which you had to go through in Oslo and Utöya last weekend. We are deeply saddened and shocked by the dreadful and almost unbelievable news. We all have to face a terrifying reality and we want to express our heartfelt sympathy to you and give you a sign that we are with you in solidarity in these tragic days. We cannot accept the evident atrocity of the murderer.

Like you we stand for the right of the labour movement to organize in any way we want and wish it. We stand for a careful approach to minorities and integration is one of our everyday topics. We stand consequently against rassism, nationalism and fascism. We stand with you for more democracy and for finding new ways to solidarity in Europe without dividing lines.

With our deeply felt and cordial sympathy

Markus Koza
Fritz Schiller
Beate Neunteufel-Zechner


Chairmen and chairwoman of the Independent Unionists in the Austrian Trade Union Federation (we are the third strongest group of the Austrian Trade Union Federation)
Vienna, the26th of July 2011


Deutsche Übersetzung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

im Namen der Unabhängigen Gewerkschafter_innen möchten wir Euch gegenüber unsere Trauer über die tragischen Ereignisse des vergangenen Wochenendes in Oslo und Utöya zum Ausdruck bringen. Wir haben die furchtbaren Nachrichten zunächst nicht glauben wollen. Wir alle müssen uns die schreckliche Wirklichkeit eingestehen und wir wollen Euch unser tief empfundenes Mitgefühl und unsere Solidarität mit Euch in dieser schweren Zeit mitteilen. Die offensichtlichen Motive des Mörders sind uns ein Greuel und wir lehnen sie absolut ab.

Wir stehen wie Ihr für das Recht ein, dass sich die Arbeiter_innenbewegung organisieren kann und soll, wie sie das will. Wir stehen für den sorgfältigen Umgang mit Minderheiten und sehen in der Integration unsere tägliche Herausforderung. Wir stehen konsequent gegen Rassismus, Nationalismus und Faschismus ein. Wir stehen wie Ihr für mehr Demokratie und neue Wege zum Zusammenhalten in einem Europa ohne Grenzen.

Mit tief gefühlter und von Herzen kommender Trauer

Markus Koza
Fritz Schiller
Beate Neunteufel-Zechner

Vorsitzende der Unabhängigen Gewerkschafter_innen im ÖGB (wir sind die drittstärkste Fraktion im Österreichischen Gewerkschaftsbund)
Wien, am 26.07.2011