Die Verantwortung der Universitäten

Warum Transparenz, Fairness und Demokratie mehr sind als interne Spielregeln

Die Novellierung des Universitätsgesetzes mit Anzeichen einer weiteren Aushöhlung demokratischer Rechte ist noch nicht lange her und erst kürzlich hat das Verfahren zur Rektorswahl (ungegendert) an der größten Universität des deutschsprachigen Raumes, der Universität Wien, die Frage aufgeworfen, wie treffsicher die gesetzlichen Spielregeln für einen diskriminierungsfreien Universitätsbetrieb in Österreich sind. Und schon zeigen sich mit den Plänen zur neuen Technischen Universität (TU) für Digitalisierung und digitale Transformation in Linz aka ‚Institute of Digital Sciences Austria‘ neue und altbekannte Problemlagen.

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Change by Design, not by Desaster!

Unsere zweiteilige UG-Konferenz konnte endlich stattfinden. Am 1. April hörten wir den Vortrag von Katharina Rogenhofer „Ändert sich nichts, ändert sich alles: Klimapolitik, demokratische Beteiligung und mögliche Wege aus der Klimakrise“. Dabei gab uns Katharina neben Einblicken zu ihren Erfahrungen als Wissenschaftlerin und Aktivistin sehr prägnante Fakten mit auf den Weg: von den drastischen Veränderungsszenarien in unseren Natur- und Kulturräumen und den sozialen Verwerfungen die uns erwarten, wenn wir weiterhin nichts unternehmen, bis hin zu konkreten Lösungsansätzen führte sie uns die dringlichsten Aspekte deutlich vor Augen. Und sie hatte noch Zeit für eine ausführliche Frage- und Diskussionsrunde danach.

 

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Über Lieferketten Strahlkraft entfalten

Tschechische Ratspräsidenschaft muss EU-Richtlinie zugunsten der Arbeitnehmer:innenrechte vorantreiben

„In einer globalisierten Welt hängt alles zusammen. In einer profitorientierten Welt erzeugt dieser Zusammenhang Ungleichheit und Konflikte"“, sagt Marion Polaschek, Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB, und fügt hinzu: „"Die Folgen von jahrzehntelangem Raubbau an unser aller natürlichen Ressourcen, von konsequentem Wegschauen bei Menschrechtsverletzungen und bei unfairen Wirtschaftspraktiken rücken unserer angeblich heilen Welt immer schneller immer näher.“

 

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„Wir und die Politik sind gefordert“

Außerordentliche ÖGB Landeskonferenz Oberösterreich am 3. Mai 2022

Auch der ÖGB ist von Verschiebungen nicht verschont geblieben und so fand schlussendlich auch die bereits für Februar angekündigte Landeskonferenz in Oberösterreich endlich am 3. Mai in Präsenz in Leonding statt.
Als eine der Ehrengäste* durfte ich (Marion Polaschek) als UG-Vorsitzende unsere sehr engagierten UG-Kolleg*innen und Delegierten Martin Gstöttner (ÖGB Landesvorstand und PROGE Vorstand), Erwin Schleindl (ersatzdelegiert ÖGB Landesvorstand), Brigitte Huber-Reiter (VIDA Vorstand) und Matthias Steinkogler (GPA Vorstand) verstärken.

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Es lebe der 1. Mai! – Presseaussendung der Unabhängigen GewerkschafterInnen zum Tag der Arbeit

Mitten in der Krise, nach der Krise, vor der Krise, Arbeitnehmer*innen solidarisiert euch, auch international!

„Unter Widerstand und blutig erkämpft, steht der 1.Mai für die Solidarität lohnabhängiger Beschäftigter“, so Marion Polaschek Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen. Schon seit den Anfängen der ersten Versammlungen am 1.Mai standen im Zentrum der Streikaufrufe eine Arbeitszeitverkürzung und die Abschaffung des 12 Stunden Tages. Bessere Arbeitsbedingungen waren damit schon in der Entstehungsgeschichte eine der zentralsten Forderungen. Lange Zeit konnten unter Hochkonjunktur Verbesserungen und Arbeitszeitverkürzungen durchgesetzt werden. „Doch besonders auf internationaler Ebene, aber auch in Europa ist die Ausbeutung unselbständig Beschäftigter weiterhin Realität“, so Vera Koller stellvertretende Vorsitzende der unabhängigen GewerkschafterInnen. Ob akkordarbeitende Menschen in der Produktion von Masken, spargelstechende Erntehelfer oder scheinselbständig beschäftigte 24-Stundenbetreuer*innen. Beispiele für die Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen arbeitender Menschen gibt es genug. „Die Zeiten der Pandemie haben Profitgier und Preisdruck in ihrer grässlichsten Grimasse deutlich gemacht“, so Vera Koller weiter.

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ÖGB Bundesvorstand vom 25. April 2022

Es war der erste Bundesvorstand in Präsenz an dem wir in unserer neuen Besetzung: Vera Koller, Karin Stanger und Marion Polaschek, teilgenommen haben.

In einem Rückblick zu Beginn stellte ÖGB Präsident Wolfgang Katzian die Dauerbelastungen der letzten Jahre in den Fokus: 12 Stunden Tag/60 Stunden Woche, die Folgen von Ibiza, die aktuellen Herausforderungen durch die Pandemie, den Angriffskrieg in der Ukraine und die Dauerthemen Globalisierung, Digitalisierung und die Klimakrise.

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Komm zur KriLit!

Vom 6. - 8. Mai finden die Kritischen Literaturtage in der Wiener Brunnenpassage am Yppenplatz statt. Das Motto der Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams ist dieses Jahr „Literatur für die Weltverbesserung“. Die Unabhängigen GewerkschafterInnen sind auch dieses Mal mit einem Infotisch vertreten. Schau vorbei!

https://krilit.wordpress.com/

Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern nachhaltige Aufwertung des Pflegebereichs

Herr Gesundheitsminister! Der Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich braucht die Übernahme ihrer politischen Verantwortung!

Wir, die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege (GeSoPfle), der Unabhängigen GewerkschafterInnen, begrüßen die Überlegungen, die aus der Impflotterie übrig gebliebene Milliarde für den Pflegebereich zu verwenden. Eine einmalige Investition löst aber bei weitem nicht die aktuellen Probleme und ist nicht einmal des berühmten Tropfens auf den heißen Stein würdig. Strukturelle Reformen des gesamten Gesundheits- und Sozialbereiches sind dringend nötig. Nur durch Verständnis dieses komplexen und ineinandergreifenden Systems sind Regierende in der Lage, Veränderungen zu bewirken, so Sonja Müllner und Christian Husch, Sprecher*in der Arbeitsgruppe.

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UG-Konferenzen 2022

 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unsere UG-Konferenz leider schon mehrmals verschieben. Trotzdem wagen wir einen neuen Anlauf!


1. UG-Konferenz statutarischer Teil (digital):

Dienstag 15.2.2022 von 17:00 bis 20:00

Tagesordnungspunkte:

  • Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung zum Beschluss einer neuen Wortbildmarke
  • Zwischenberichte der KOA Arbeitsgruppen
  • Ausblick auf den Statutenreformprozess
  • sonstige Anträge an die UG-Generalversammlung sind in schriftlicher Form bis 1.2.2022 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. zu stellen.

Bitte um Anmeldung bei der zuständigen Säule der Unabhängigen GewerkschafterInnen.

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Es reicht! Die Situation im Pflegebereich ist schädlich für alle Beteiligten

Die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) fordert die politisch Verantwortlichen zum sofortigen Handeln auf.

Mängel sind längst allen bekannt

„Schlagzeilen zum Thema Pflege häufen sich zusehends. Überlastung des Personals, immer mehr Menschen die diesen Beruf, obwohl sie ihn eigentlich gerne ausüben, wieder verlassen, Menschen die nicht ausreichend qualifiziert sind, um den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein und vieles mehr, sind Meldungen, die uns täglich begegnen. Daneben wissen wir, dass die demographische Entwicklung jetzt schon ein Mehr an Pflege notwendig macht. Hinzu kommt, dass das Modell der Angehörigenpflege nicht zukunftstauglich ist,“ meldet sich die interdisziplinäre Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege der Unabhängigen GewerkschafterInnen zu Wort, die von Christine Petioky und Christian Husch koordiniert wird und in der Betriebsrät*innen und Personalvertreter*innen aus den betroffenen Fachbereichen zusammenarbeiten, und setzt noch nach: „Es reicht! Was es braucht, ist klar, was fehlt ist die politische Umsetzung. Die muss sofort beginnen!“

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