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Frauen können nicht länger warten – Umsetzung ist zeitkritisch

Frauen zahlen jeden Tag für die Verzögerung bei der Lohntransparenz: mit verlorenen Einkommen, verpassten Karriereschritten und in den schlimmsten Fällen mit steigendem Gewaltrisiko und dem Abgleiten in die Armutsfalle. „Jeder weitere Tag kostet Frauen Geld, Chancen und Sicherheit. Wir brauchen wirksame Maßnahmen zur Lohntransparenz jetzt – ohne Verzögerungen, ohne parteipolitisches Hin und Her“, fordert UG-Bundesvorsitzende Marion Polaschek anlässlich des Frauenkampftages.

Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie muss bis 7. Juni 2026 umgesetzt sein – doch Frauen können nicht bis zur letzten Frist warten. „Ohne gesetzliche Klarheit und wirksame Sanktionen bleiben Ungleichheiten unsichtbar und addieren sich weiter. Dass hier nicht schon mehr konkrete Informationen vorliegen, ist unverständlich“, so Polaschek.

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Die Unabhängige Gewerkschaftsfraktion (UG) im ÖGB kritisiert die geplante Entschärfung des EU-Lieferkettengesetzes scharf. Aus Sicht der Vorsitzenden Marion Polaschek untergräbt dieser Schritt grundlegende Menschenrechte, schwächt faire Unternehmen und gefährdet Europas wirtschaftliche Zukunft: „Starke Sorgfaltspflichten sind kein Bürokratiemonster, sondern Schutz für Beschäftigte und Grundlage fairer Konkurrenz. Wer sie aushöhlt, belohnt Rücksichtslosigkeit.“ Für die UG im ÖGB […]

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fotocredit: alexander bachmayer

Equal Pay Day am 2. November 2025 markiert den Tag, ab dem Frauen in Österreich statistisch gesehen bis Jahresende unbezahlt arbeiten. Die Unabhängige Gewerkschaftsfraktion im ÖGB fordert konkrete Maßnahmen gegen Lohnungleichheit und betont die Notwendigkeit des Frauenstreiks als Zeichen für gerechte Löhne, faire Arbeitsbedingungen und die Anerkennung von Care-Arbeit.

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Alex Lang Photos
fotocredit: alex lang

UG-Vorsitzende Marion Polaschek: Wer Verträge bricht, gefährdet den sozialen Frieden
Die Unabhängige Gewerkschaftsfraktion im ÖGB (UG) warnt eindringlich vor Versuchen, abgeschlossene Gehaltsverhandlungen im Nachhinein aufzuschnüren. „Verträge sind einzuhalten. Wer daran rüttelt, stellt sich nicht nur gegen die Beschäftigten, sondern auch gegen die Grundprinzipien der sozialen Partnerschaft“, betont Marion Polaschek, Vorsitzende der UG und ergänzt: “Bereits im Mai dieses Jahres hat unsere Fraktion in der Arbeiterkammer, die AUGE/UG, einen entsprechenden Antrag zum Thema in der Wiener Vollversammlung eingebracht, weil uns bewusst war, wie ernst die Lage ist.”

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